Nordsee-Internat St. Peter Ording boomt
Neues pädagogisches Konzept trägt Früchte
St. Peter-Ording (August 2009) - Mehr als 45 Schüler aus neun Bundesländern haben sich in diesem Jahr für das Nordsee-Internat St. Peter Ording entschieden. Damit liegt die Anzahl der neuen Schüler erstmals seit fünf Jahren deutlich über der des Vorjahres. Der Internatsleiter wertet diesen Anstieg der Neuzugänge als Beweis, dass das pädagogische Konzept des Internates trägt: „Wir betreuen jeden einzelnen Schüler individuell. Und das wird sich auch bei einer wachsenden Schülerzahl nicht ändern.“
Während die Wirtschaftskrise sich nach Angaben von unabhängigen Internatsvermittlern generell eher negativ auf die Bereitschaft von Eltern auswirkt, ihre Kinder einem Internat anzuvertrauen, verzeichnet das Nordsee-Internat einen entgegen gesetzten Trend. Der seit zwei Jahren neu eingesetzte Internatsleiter, Rüdiger Hoff als pädagogischer Leiter, freut sich besonders über diese Entwicklung. Denn damit wird offensichtlich, dass die Krise, in welche das Internat 2006/2007 geraten war, nun endgültig überwunden ist.
Bereicherung für die Region
„Die Schüler des Nordsee-Internats werden inzwischen auch als Bereicherung des örtlichen Lebens empfunden“, beschreibt Elternbeiratsvorsitzender Schröder die derzeitige Situation.“ „Auch der diesjährige beste männliche Abiturient am Ort, der mit einer Note von 1,9 abschnitt, war ein Schüler des Internats.“
Obwohl der Campus St. Peter-Ording sich nicht als Kaderschmiede für eine Elite, sondern als Dienstleister für die Eltern versteht, hat das Internat in diesem Jahr erstmals eine Auswahl unter den Bewerbern vorgenommen. „Ungefähr 10 Prozent der Kandidaten mussten wir ablehnen“, berichtet der Interlatsleiter. „Nicht jedes Internat ist für jede Schülerin und jeden Schüler geeignet. So entscheiden soziale Kompetenz, Interessen, Persönlichkeitsprofil und Leistungsmotivation im speziellen über die Aufnahme. Dieser Bewerbungs- bzw. Aufnahmeschlüssel sorgt für eine Übereinstimmung, die sich sowohl intern als auch im Umfeld positiv bemerkbar macht.
St. Peter-Ording, 28. August 2009
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