Das hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Laura Schwarzkopf besuchte von 2006 bis zu ihrer Fachoberschulreife im Jahre 2009 das Nordsee-Internat St. Peter-Ording. Der Abschied von Familie und von den Freunden daheim fiel ihr schwer. Die Entscheidung jedoch traf sie selbst.

„Als sich meine Leistungen im Halbjahreszeugnis in der 8. Klasse des Gymnasiums verschlechterten, stand mein Entschluss für ein Internat fest. Ich erhoffte mir eine gezielte Förderung in den Problemfächern und somit wieder gute Noten“, berichtet Laura Schwarzkopf (18), ehemalige Internatsschülerin des Nordsee-Internats St. Peter-Ording.

Nach zweieinhalb Jahren hat sie ihr Ziel erreicht. Die schlechten Noten in Mathe, Englisch und Physik gehören der Vergangenheit an. Mit einem Durchschnitt von 2,1 in der Tasche wechselt sie auf das heimische Wirtschaftsgymnasium in Hannover mit dem Ziel: Abitur!

Geht es ihr gut – geht es mir gut
„Auch wenn die Trennung für uns am Anfang nicht einfach war und ich als Mutter gerne mein Kind weiter selbst erzogen hätte, anstatt einen Teil der Erziehung in fremde Hände zu legen, können wir jetzt im Nachhinein nur sagen, dass es sich gelohnt hat, so Ruth Schwarzkopf, Mutter von Laura. „Meine Tochter wurde gut betreut und hat sich wohl gefühlt, das war für mich als Mutter das Wichtigste, somit ging es auch mir gut.“

Persönliche Bereicherung
„Die Internatszeit war eine Bereicherung für mich. Als Einzelkind konnte ich in der Gemeinschaft vielfältige soziale Erfahrungen sammeln, die über den Rahmen einer Kleinfamilie hinausgehen. Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig unterstützen, einfach der Zusammenhalt, das macht das Internatsleben aus. Zwischen den Internatsschülern oder auch zwischen den Erziehern und den Schülern“, berichtet Laura.

Lauras positives Fazit ist kein Einzelfall. Auch in diesem Jahr spricht die Versetzungsquote für das Internatskonzept auf St. Peter. „Ein besseres Schul- und Lernklima sowie die individuelle Förderung begabter und die Unterstützung schwacher Schüler beschreiben unser Erfolgsrezept. Jeder Mensch hat Fähigkeiten, mit denen er schaffend tätig werden kann“, so der pädagogische Leiter und Berufsplanungsexperte Rüdiger Hoff.

Erfolgreich lernen – Impulse fürs Leben
Bekannt für die individuelle Förderung seiner Schüler bietet dieses einzigartige Konzept, eine Kombination aus privatem Internat und öffentlicher Schule, alle Schularten an. Von der Grund-, Haupt-, Realschule bis hin zum Gymnasium (Europaschule) bestätigt eine Abschluss- und Versetzungsquote von 100 % und über 35 % Schulaufsteiger im Schuljahr 07/08 den Erfolg des Nordsee-Internats St. Peter-Ording.

Staatliche Schulen – überwiegend enttäuschend
„Meine Erfahrungen mit staatlichen Schulen waren überwiegend enttäuschend. Gute Schulen zeichnen sich meines Erachtens durch einen engagierten Schulleiter aus, dem es gelingt, sein Kollegium dahingehend zu motivieren, durchweg positiv den Schülern zugewandt zu sein“, so Ruth Schwarzkopf als Fazit. „Die Qualität einer Schule ist von der Persönlichkeit, dem Engagement sowie der Empathie der Schulleitung abhängig“, fügt Sie ergänzend hinzu. „Außerdem sind Eltern hier stets herzlich willkommen. Die Gästehäuser des Internates machen eine Stippvisite immer möglich. Ich besuche meine Tochter und genieße gleichzeitig diesen herrlichen Standort.“

Wertvolle Zusatzqualifikationen

Auf einer 150.000 Quadratmeter großen Campusfläche direkt hinter dem Deich tummeln sich 120 Schüler – Tendenz steigend. Die einzelnen Wohn- und Lernhäuser liegen unweit der Mensa, der Sportstätten und der Schulen. Wertvolle Zusatzqualifikationen, wie z. B. den Europäischen Computerführerschein (ECDL) oder Qualifikationen in den Bereichen Kunst, Musik und Sport sowie das 2008 gestartete Projekt zur Berufs- und Lebenswegplanung runden das Konzept ab. Selbst das Goethe-Institut mag auf das Nordsee-Internat nicht mehr verzichten. Die vom Auswärtigen Amt geförderte Initiative „Pasch – Schulen: Partner der Zukunft” beschert dem Internat regelmäßig Gäste aus Süd-Ost-Asien, Südamerika und Afrika.

Gesundheit großgeschrieben
Neben den rein schulischen Angeboten kommen auch die Bewegungs- und Gesundheitsaspekte nicht zu kurz: Aus 50 Kursen können die Schüler wählen – von Fußball, Reiten und Golf über Computer- und Kochkurse bis zu Beachvolleyball und Strandsegeln. Enge Kooperationen mit Allergologen, Lungenfachärzten sowie die Kooperation mit örtlichen Kliniken lassen das Internat besonders für Schüler mit Asthma, Neurodermitis oder aber auch Diabetes zum geeigneten zweiten Zuhause werden.

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