Keine Angst vorm Halbjahreszeugnis

Die Weihnachtsferien rücken näher und damit ist auch schon das Ende des ersten Halbjahres in Sicht. Die Zeugnisse werfen ihre Schatten voraus! Die Vorweihnachtszeit ist in den Schulen deshalb geprägt von Tests und Klassenarbeiten, deren Ergebnisse sich noch einmal stark auf die Halbjahresnoten auswirken können. Kein Wunder also, dass die letzten Wochen des Jahres für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Eltern eine große Belastung darstellen. Gerade wenn die schulischen Leistungen bislang nicht so ausgefallen sind wie erwartet oder gewünscht, ist der Druck für die Kinder und Jugendlichen enorm, nun besser abzuschneiden, um das Zeugnis zu „retten“. Bei den Eltern hingegen wächst die Sorge, ihr Kind könnte im ersten Halbjahr noch nicht den gewünschten Wissensstand erreicht haben oder gar Gefahr laufen, das Schuljahr wiederholen zu müssen.

Dabei gibt es zu dieser Jahreszeit noch keinen Grund zur Panik. Denn auch wenn das erste Halbjahr schwierig oder unbefriedigend verlief, ist noch nichts verloren. Bis zum Schuljahresende bleiben weitere fünf Monate, in denen sich vieles verändern kann. Denn das Halbjahreszeugnis ist eben nur das: Ein Zwischenstand zum Halbjahr. Wer jetzt identifiziert, wo die Probleme im ersten Halbjahr lagen, kann diese im zweiten Halbjahr gezielt beheben. Fällt das Lernen für ein bestimmtes Fach (z. B. Mathe) oder einen bestimmten Bereich (z. B. Sprachen) schwer? Gibt es Probleme mit einer Lehrkraft? Kann das Kind sich im Unterricht oder bei den Hausaufgaben schlecht konzentrieren? Oder ist es eine Kombination aus verschiedenen Faktoren?

Manchmal sind es schon Kleinigkeiten, die helfen, die schulischen Leistungen zu verbessern. Ein Gespräch mit dem Klassenlehrer, gezielte Nachhilfe oder die Verabredung fester Lernzeiten. Und manchmal braucht es eine größere Veränderung, um den Schulweg eines Kindes weiterhin positiv zu gestalten. Eine neue Umgebung inklusive Schulwechsel und professioneller Betreuung durch geschulte Pädagoginnen und Pädagogen kann helfen, eingefahrene Lernmuster aufzubrechen und das Potential der Schülerin oder des Schülers zu entfalten.

Am nsi nehmen wir deshalb gerne auch zum Halbjahr neue Schüler*innen auf. In Einzelfällen ist es auch möglich, zu anderen Terminen als dem Schul- oder Halbjahresbeginn ans nsi zu wechseln. Immer wieder erleben wir nämlich, wie Kinder und Jugendliche mit schulischen Problemen von einem Wechsel mitten im Schuljahr profitieren und im zweiten Halbjahr regelrecht aufblühen. Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass ein Wechsel an unser Internat die Noten innerhalb weniger Monate deutlich verbessert. Aber dank enger Kooperation mit den Schulen vor Ort und verpflichtender Lernzeit haben unsere Betreuer*innen die schulischen Leistungen der Kinder und Jugendlichen immer im Blick und stehen ihnen bei Fragen, Ängsten oder Problemen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. So schaffen wir optimale Bedingungen für konzentriertes und nachhaltiges Lernen.

Ein schlechtes Halbjahreszeugnis sollte daher keine Panik auslösen, sondern als Startpunkt für eine bessere zweite Schuljahreshälfte gesehen werden, in der die Karten neu gemischt werden. Damit das klappt, darf die Devise natürlich nicht „Weiter im gleichen Trott“ lauten, sondern sollte eine auf die Probleme des Kindes abgestimmte Veränderung beinhalten. Wenn Sie sich vorstellen können, dass für ihr Kind eine solche Veränderung ein Internat sein könnte, dann beraten wir Sie gerne. Rufen Sie uns einfach an unter 04863/47110 oder senden Sie eine E-Mail an info@nsi-spo.de. Unter https://www.nordsee-internat.de/kontakt.html können Sie auch einen Rückrufwunsch vermerken. Gern ruft einer unserer Elternberater Sie dann zu Ihrem Wunschtermin zurück. 

Zurück