Sie haben ihr Ziel erreicht - unsere Abiturienten

Wir sind voller Freude, dass wir die erfolgreichen Abschlüsse von 12 Abiturienten und einem Berufsschüler letzten Samstag feierlich begehen durften. In geselliger Runde - aber mit dem nötigen Abstand zueinander - haben wir zusammen mit den Schülern, Eltern und Tutoren bei Kaffee und Kuchen in der festlich geschmückten Mensa Abschied von unseren Absolventen genommen.

Gespannt wurde den persönlichen Reden der Tutoren gelauscht, die zu jedem Absolventen eine ganz individuelle Geschichte zu erzählen hatten und den ein oder anderen Insider zum besten geben konnten. Ein großer Dank wurde seitens der Absolventen auch an Herrn Petsch und den Förderlehrern ausgesprochen.

Mit Stolz können wir berichten, dass sich unsere Absolventen enorm gesteigert haben in ihrer Zeit am Internat. Die größte Verbesserung zwischen dem Schulzeugnis vor Eintritt in das nsi und dem jetzigen Abiturzeugnis war von 4,3 auf 1,7. Eine phänomenale Entwicklung, mit der Schüler und Pädagogen gleichermaßen zufrieden sein dürfen! Besonders stolz können auch unsere beiden Diabetiker unter den diesjährigen Absolventen sein, die das Abitur und die Fachhochschulreife bestanden haben. Bravo! Nicht nur die schulische, auch die persönliche Entwicklung wurde von Seiten der Eltern gelobt, die u.a. ein immens gewachsenes Selbstbewusstsein und beeindruckende Kritik- und Konfliktlösungskompetenz ihrer Kindern betonten.

Begleitet wurde diese festliche Veranstaltung von zwei eindrucksvollen musikalischen Beiträgen von Pia Ottine auf der Gitarre mit Gesang und Alexander Busch, einem der Abiturienten, am Flügel. Gerade die musikalischen Beiträge haben dieser Feier einen ganz besonderen Rahmen gegeben.

Es ist gewiss nicht einfach unsere Schüler nach einer so langen, einige unserer Absolventen waren schon seit 2013 ein Teil des nsi, und intensiven Zeit in den nächsten Lebensabschnitt zu entlassen. So blicken wir aber mit einem Lächeln in die Zukunft und sind gespannt, welche Herausforderungen unsere Absolventen als nächstes erleben werden und wünschen ihnen alles erdenklich Gute und hoffen, dass sie das nsi in ihrem Herzen mitnehmen werden.

Persönlicher Rückblick einer Abiturientin:

„Ich glaube jeder, der sagt, dass er das Internat nicht vermisst, lügt. Ich durfte hier erwachsener werden und habe ein Viertel meines Lebens hier verbracht. Das nsi wird immer ein Stück mein Zuhause, immer ein Stück meine Familie sein. Und natürlich habe ich auch geflucht und war genervt von einigem, aber das gehört zum Leben dazu.

Ich weiß noch nicht genau, was ich mit meinem Leben anfangen werde. Eigentlich wollte ich für ein Jahr nach Frankreich, aber das hat sich dank Corona alles etwas verkompliziert. Ich hoffe, dass ich, egal wohin mich das Leben treibt, immer auf so herzliche Menschen treffen werde, wie ich sie hier in Sankt Peter-Ording kennenlernen durfte.“

Wenngleich wir euch sicher vermissen werden, so freuen wir uns doch bereits darauf, demnächst mal wieder von euch zu hören oder zu lesen.

  

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